Informieren Sie sich über unsere Künstler


Detlef Urbanek

seit vielen Jahren Studio-Bassist

bei uns. 

Der Mann steht auf handmade Basses from USA. Ob fundamental-erdig oder filigran-funky, er hält den Daumen drauf und lässt die Finger fliegen!

In jungen Jahren rockte Det mit Rockefeller die ausverkaufte und proppenvolle Westfalenhalle in Dortmund nieder, um anschließend den Silbernen Löwen von Radio Luxemburg zu gewinnen.

Det hat den Sound der 70er Jahre in sich aufgesogen. Stilsicher und versiert transformiert Det den Motown Style mit modernen Sounds in die heutige Zeit. Jamiroquai und Incognito lassen grüßen.


Rudolf F. Nauhauser

Seit vielen Jahren mit Sax und

Querflöte bei uns im Studio.

 

Musikalisches Schaffen seit 24 Jahren: Saxophone, Soundinstallationen, Kompositionen.
Formationen ( Auszüge )
3 Jahre Mitglied der “Schäl Sick Brass Band“, 4 Jahre Mitglied von “Intermission“, 3 Jahre Mitglied von “Jamila Trips“, Seit 1993 “7 Trumpets“, Funky groovy jazzy Horns, CD “Greatest Hits Vol. 2“ Seit 2003 Solist bei verschiedensten Gospelchören
Begleitung von Lesungen, unter andern Günter Wallraff, Dietmar Bär, Wolfgang Hohlbein, Anna Thalbach 2005-2008 “Steamy Nights“ CD “Unknown“, CD “Hope”, Seit 2007 Gast bei "ParisRoubaix" und "nminus1" Seit 2008 "Pure Sumo". Auftritte (Auszüge): Art Basel, Subterrain Luxemburg, Jazzfestival Moers, London, Jazzfestival Leverkusen, Heine Festival Düsseldorf, Toppos Leverkusen, Stadtgarten Köln, Alte Römische Wasserleitung Hürth, Max Ernst Museum Brühl


Peter Kewitz

Komponist, Multiinstrumentalist, Produzent, Labelinhaber.

 

Die Mitwirkung bei diversen Bands und Studioproduktionen hat sein musikalisches Leben nachhaltig geprägt. Kaum eine Stilrichtung, die er nicht ausprobiert hat.


Viele große Rock- und Pop-Veteranen beeinflussten seinen musikalischen Stil.


Heute komponiert er Songs für diverse Künstler-/ innen und Musik für Film & Fernsehen.

 

 

Cinja Pausewang

Sängerin

 

Cinja - der Name klingt schon nach Musik!
Eine Stimme, die begeistert. Eine Stimme, die berührt.
Singen war schon immer Ihre große Leidenschaft. So träumte Sie schon als kleines Mädchen einmal auf einer großen Bühne zu stehen.
Mit 14 Jahren begann dann die künstlerische Karriere der 24-jährigen Sängerin mit Schauspiel- und Gesangsunterricht. Mit ihrer herausragenden Stimme konnte sie dann schon bald auf Hochzeiten und diversen Veranstaltungen auf der Bühne begeistern und erste Erfahrungen sammeln. Leider ließ es die Zeit nicht immer zu, sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren. Erst das Abitur und dann das Studium zur Dipl. Verwaltungsbetriebswirtin. Und dann gibt es ja noch Ihre zweite Leidenschaft – ihre Islandpferde. Trotzdem gab es immer wieder kleinere Musikprojekte, in denen Sie auch das Gefühl kennenlernte eigene Songs zu singen. Eigene Worte und Gefühle im Gesang auszudrücken.
In den Jahren 2011 und 2012 hatte sie die Gelegenheit vor Musikgrößen auf der NAMM in Anaheim/ Los Angeles zu singen. Ein einschneidendes Erlebnis, welches Sie noch mehr motivierte, sich auf Ihre Stimme und auf eigene Texte zu konzentrieren.

Das wichtigste beim Singen ist das Gefühl.

„Ich möchte die Menschen mit meinem Gesang berühren.“


Claudia Schaefer

Sängerin

 

Wenn sie ihre Stimme erhebt, ist sie eins mit ihrer Musik. Die Welt um sie herum versinkt. Dann ist sie zärtlich, dreckig, traurig, fordernd. Immer ist Liebe in ihr, manchmal nicht für die Männer, die sie besingt, dafür immer für die Musik. 

Claudia Schaefer ist Soul, ist Funk und das nicht nur mit ihrer Stimme. Eine Vollblutmusikerin. Unter den großen weiblichen Stimmen eine Ausnahme. Mal eben am Keyboard komponieren, dabei en Passant eine Gesangslinie entwickeln, schnell  ein Riff auf der Gitarre rauslassen und wenn gerade passend, auch eine zweite Stimme auf dem Saxophon röhren.

Als man der siebenjährigen Claudia ein Keyboard schenkte, war das der Beginn einer großen Leidenschaft.

Claudia Schaefer höchst professionell aber nicht Profi. Sie müsste erst die Brocken als Managerin bei einem weltweit agierenden Unternehmen für hochkarätiges Fremdsprachentraining hinschmeißen, um sich ganz auf ihre Musik zu konzentrieren. Großes Glück, durch den Job  ist sie in der englischen Sprache zu Hause. Ihre Texte sind ausgefeilt und nuanciert.

Falsch wäre, diese Stimme mit der eigenen Note in eine Schublade zu zwängen :  „Sie singt wie…“.

Richtig dagegen ist, sich selbst mit Hilfe großer Vorbilder zu entwickeln, die Besonderheiten zu hören und sein eigenes Ding daraus zu entwickeln. Claudia Schaefer hatte beim gesanglichen Reifen Größen vor Ohren wie, Chaka Khan, Alica Keys, Whitney Houston, Luther Vandross.

Ihre Stationen:

Berlin, Alter Hangar, zusammen mit Gloria Gaynor, Kid Creole and the Coconuts - Dresden, Dorint Hotel zusammen mit O.N.B.- „Christopher Street Day“, Köln, Heumarktbühne - Diverse Künstlerbegleitungen: Backings, Gitarre, Saxophone-  Gastauftritte bei diversen Bands in Deutschland - diverse Studioproduktionen. Und wenn sie mal bei einer Hochzeit auftritt, dann mit ganz viel Blues in der Seele.


Markus Grimm

Trompete, Sax, Querflöte, Keyboards

Mit 12 Trompete im klassischen deutschen Blasorchster erlernt. Später musisches Gymnasium,  Berufsfachschule für Musik, klassisches Saxophon Studium in Nürnberg und Wien, Zeitsoldat beim Heeresmusikkorps. Zwischenzeitlich Mitwirkung in Musikgruppen  aller Art: Big Band, Soul, Fusion, Reggae (u.a. »Dub Invaders« Deutschlandtournee  mit UB40). Lange musikalische Kreativpause. Im Dezember 2009 dann die Wende: ein Auftritt von  Michael Bublé mit Big Band erweckte den Wunsch, wieder musikalisch tätig zu werden. Seither wieder voll im Einsatz und bei einigen Bands tätig.

Zu hören bei:

www.thechameleon.de  

www.movethegroove.de      

www.bridgeless.de

 

 

 

siento“ kommt aus dem Spanischen und heißt "ich fühle".

 

Als Kind auf dem Dorf groß geworden, dachte ich lange, dass es nur eine Sprache gibt, die alle verstehen können. So lief ich oft singend durch den Wald, voller Melodien und Texte in Phantasiesprachen. Ich war fest überzeugt, der Himmel, die Bäume und die Tiere könnten mich verstehen und antworteten mir in ihrer Art. In unserer Familie endete jedes Fest im Gesang. Jeder erfand zweite und dritte Stimmen. Bald traten meine ersten Instrumente, Flöte und Klavier, hinzu. Später lernte ich Geige und Gitarre und begann während der Pubertät eine kleine Gesangsausbildung bei meiner Klavierlehrerin, einer Opernsängerin. Sie zeigte mir, dass das Singen und das Erfinden von Melodien vor allem aus Hören besteht: aus dem in sich Hineinhören und dem in die Welt hinein Hören. Sie verglich es mit einer Übersetzungsarbeit: Gesangslinien übersetzen Gefühle in Klang. Sie öffnen unentdeckte Räume – man fühlt sie in sich, lange bevor man sie singt. Texte lassen den Klang auf der Alltagsebene lebendig werden und erden ihn auf ihre Art. Ich liebte beides – entschied mich aber für einen Beruf, der mich sicher ernähren konnte. Also wurde ich Lehrerin, die Musik blieb große Leidenschaft.

Während meines Studiums verliebte ich mich noch in Klarinette und Querflöte und leitete den kleinen Chor unserer Studentengemeinde. Daneben bereitete ich Studierende für Ihre Auftritte in den Musicals der englischen Fakultät vor. In den Semesterferien tourte ich mit meinem Sopranino und einer Wochenend-, Feste- und Hochzeitsband durch die Lande. Am stärksten haben zwei Liedermacher mein musikalisches Studentenleben geprägt, Giora Feidmann und Klaus Hoffmann. Sie haben neben den jeweils aktuellen Pop- und Rocksongs das Musikfindungssystem meines Körpers berührt und verändert.

Die Welt der Percussion-Instrumente entdeckte ich in meinen heiß geliebten zwei Peru-Jahren. Niemals werde ich die mehrstündigen, öffentlichen Musikmeditationskonzerte mit uralten Instrumenten vergessen. Seitdem verbinde ich meine Reisen durch die Welt damit, alle Arten solcher Instrumente zu sammeln. Besonders mit meinen Trommeln und Flöten aus vielerlei Material unternehme ich heute noch Zeitreisen – in beide Richtungen. Musikalisches Highlight am Ende meiner Arbeit in Peru: Die Inszenierung von Peter Maffays Musical „Tabaluga“ als Tanz- und Schwarzlichttheater mit meinen Schülerinnen und traditionellen peruanischen Instrumenten.

Zurück in Deutschland setzte ich mein neues Instrumentarium mit bewegendem Erfolg als ehrenamtliche Musiklehrerin einer Sonderschule ein. Daneben entstand das Musikkonzept eines Klanggartens in Essen-Kettwig. Eine Klangbrücke, drei Riesenbrummkreisel und ein pentatonisches Klangspiel aus Riesenröhrenglocken - das Künstler für mich verwirklichten - laden heute noch zum Musizieren in der Natur ein. Die Freundschaft mit Jochen Faßbender, mit dem ich heute noch zusammenarbeite, ist aus dieser Zeit geblieben.

In den kommenden Jahren machte ich mich beruflich im (nicht musik-) pädagogischen Bereich selbständig und inszenierte anfangs in meiner 

Freizeit noch weitere Musicals, darunter auch ein selbst komponiertes und getextetes. Allerdings verschlang die Arbeit später so viel Zeit, dass meine innere Klangwelt zu kurz kam.

Nach dem Sterben und dem Tod meines Mannes im Frühjahr 2010 musste ich diese Welt wieder auferstehen lassen, weil es nichts gab, was mich so fest mit dem Leben verbindet. Zu spüren, wie aus der fühllosen Taubheit nach dem Verlust eine neue innere Ruhe wuchs, in der das Chaos meiner Kreativität wieder atmen lernte, war ein lebensnotwendiges Geschenk. Die Stücke meines ersten Albums, das im Spätherbst dieses Jahres erscheinen wird, sind allesamt dieser Zeit entwachsen und hatten im Wesentlichen den Sinn, mich selbst fühlen zu lehren, dass ich noch lebe und dass dieses Leben sich und mich ungeheuer verändert hat.

Im Zuge dieser Veränderung habe ich die „siento-Stiftung“ in Köln gegründet zum „kämpfen helfen – sterben helfen – leben helfen“.

Gerade in diesem Frühling lässt sich mein neues Lebensgefühl in etwa so ausdrücken:

Ich singe – ich fühle – ich lebe.